Teichbau · Bodenablauf im Koiteich
Ein Bodenablauf im Teich gehört zur Grundausstattung eines professionell geplanten Koiteichs im Schwerkraftbetrieb. Sedimente, Futterreste und Kot werden direkt vom Teichboden abgezogen und in die Filterkammer geführt – ohne Pumpe im Wasser und ohne Schmutz im Pumpengehäuse.
Die angebotenen Bodenabläufe besitzen genormte DN 110 Klebeanschlüsse und lassen sich in gängige PVC- oder KG-Systeme einbinden. Je nach Modell sind Durchflussmengen bis etwa 10.000–12.000 l/h pro Ablauf möglich – passend für moderne Trommelfilteranlagen, Endlosbandfilter oder Beadfilter.
Detaillierte Planungsbeispiele finden Sie im Ratgeber „Bodenablauf im Teich“ sowie im Eintrag Bodenablauf im Teichbau-Glossar.

Bodenablauf im Koiteich – Sedimente werden zentral in Richtung Filter gezogen
Die Wirkung eines Bodenablaufs hängt von Teichform, Strömung und Umwälzleistung ab. Ideal ist ein Becken, in dem der Boden leicht zur Ablaufmitte geneigt ist und sich eine Kreisströmung ausbildet: Rückläufe und Skimmer führen das Wasser zum Bodenablauf, der Schmutz wird kontinuierlich erfasst und zur Filteranlage transportiert.
Für Koiteiche mit 1,8–2,0 m Tiefe haben sich als Orientierung folgende Kombinationen aus Bodenabläufen und Skimmern bewährt:
Die endgültige Auslegung hängt immer von Teichfilter, Pumpenleistung und gewünschter Strömungsgeschwindigkeit ab. In vielen Projekten werden Bodenabläufe direkt an Trommelfilter oder Endlosbandfilter angeschlossen, um den Grobschmutz früh abzufangen.
Ausführliche Hintergründe zur Dimensionierung finden Sie im Ratgeber „Bodenablauf im Teich – Planung, Einbau und Praxisbeispiele“.