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Wie ein Druckfilter arbeitet
Der Druckfilter sitzt außerhalb des Teichs und wird über eine Teichpumpe mit Wasser versorgt. Im Gehäuse übernehmen Schwämme und Biomedien die mechanische und biologische Reinigung. Bei Geräten mit integrierter UVC wird vor allem grünes Wasser (Schwebealgen) reduziert.
Kurz erklärt:
Ein Druckfilter ist für kompakte Teiche eine saubere Lösung, weil Zu- und Rücklauf unter Druck stehen. Das ist praktisch, wenn das Wasser über Höhe zurückgeführt werden soll (z. B. Wasserfall). Für große Koiteiche mit hohem Schmutzeintrag ist ein Druckfilter meist zu klein dimensioniert.
Installation am Teich
- Ansaugung: Teichpumpe im Teich oder in der Pumpenkammer, möglichst mit Vorfilter/Schmutzkorb.
- Zulauf: Schlauch/Rohr von der Pumpe zum Filtereingang.
- Rücklauf: vom Filterausgang zurück in den Teich oder zu Bachlauf/Wasserfall.
- Schmutzablauf: separate Leitung für Spülwasser (je nach Modell), sicher wegführen.
Wichtig:
Sichern Sie alle Schlauchverbindungen sauber ab (Schlauchschellen, passende Tüllen). Ein gelöster Schlauch kann den Teich leer pumpen. Legen Sie den Filter so, dass Sie beim Reinigen gut hinkommen.
Pumpe, Schlauch und Druckverlust
Bei Druckfiltern entscheidet die Kombination aus Pumpe, Leitungsquerschnitt und Filterwiderstand über den realen Durchfluss. Lange Schläuche, viele Bögen und zu kleine Durchmesser kosten Leistung. Das merkt man oft erst im Betrieb.
- immer den größten Anschluss nutzen, den der Filter anbietet
- Leitungen kurz halten, Bögen möglichst weich ausführen
- bei Wasserfall/Bachlauf die Höhendifferenz mit einrechnen
Wenn Sie eine neue Pumpe suchen: Teichpumpen (für variable Durchflussanpassung sind regelbare Teichpumpen oft hilfreich).
Reinigung und Wartung
Druckfilter müssen regelmäßig gereinigt werden. Je nach Teich und Jahreszeit ist das wöchentlich sinnvoll – spätestens dann, wenn der Durchfluss nachlässt. Bei vielen Modellen erfolgt das über eine Spül-/Rückspülfunktion, bei anderen werden Schwämme entnommen und ausgewaschen.
Praxis:
Ersatzteile wie Schwämme, Dichtungen oder UVC-Lampen halten den Filter dauerhaft einsatzbereit. Das lohnt sich besonders in der Hauptsaison.
Filterbakterien können nach einer intensiven Reinigung oder nach Medikamenteneinsatz helfen, das System wieder zu stabilisieren: Starterbakterien / Filterbakterien.
Wann ein anderes System besser passt
Sobald Teichvolumen, Fischbesatz oder Schmutzeintrag deutlich steigen, kommt ein Druckfilter schneller an Grenzen. Dann sind größere Filterkonzepte oft die bessere Wahl – vor allem wegen höherem Durchsatz und komfortablerer Schmutzabfuhr.
- für Koiteiche und große Anlagen: Trommelfilter
- für druckseitige Systeme mit höherer Leistung: Beadfilter
FAQ:
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Kann ich den Druckfilter eingraben?
Viele Modelle sind dafür ausgelegt. In der Praxis reicht „bis zum Deckel“, damit Wartung möglich bleibt. -
Wie oft reinigen?
Richtwert: wöchentlich. Bei starkem Pollenflug, Futterspitzen oder warmem Wasser auch häufiger. -
Hilft die UVC gegen Fadenalgen?
UVC wirkt vor allem gegen Schwebealgen (grünes Wasser). Fadenalgen werden dadurch in der Regel nicht gelöst. -
Warum fällt der Durchfluss ab?
Meist sind Schwämme zugesetzt oder der Schlauchdurchmesser ist zu klein. Auch lange Leitungen bremsen stark. -
Kann ich damit einen Wasserfall speisen?
Ja. Entscheidend ist die Pumpenleistung bei der tatsächlichen Förderhöhe.

